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Das Proton-Roboter-System wurde von Bart Huyskens entwickelt, einem versierten und engagierten Lehrbeauftragten am St.-Jozef-Institut in Schoten (Belgien). Schwerpunkt seiner Tätigkeit sind neben der Allgemeinen Elektronik die Embedded Systems. Zu seinen erfolgreichsten Entwicklungen zählen der „Formula Flowcode Buggy” sowie der „Robu-Robot”. Die Entwicklung des Proton Robot nahm mehr als zwei Jahre in Anspruch.
1) US-Entfernungsmesser
Der Ultraschall-Entfernungsmesser wird mit einfachen I²C-Kommandos gesteuert. Die gemessenen Werte werden in cm, inches oder μs ausgegeben. Die Messweite beträgt 4...300 cm.
2) 8 LEDs als Mund
Die LEDs, die den Mund andeuten, lassen sich im normalen Modus einzeln steuern. Im Audio-Modus leuchten sie abhängig vom Sprach- oder Musiksignal, das vom Audio-Modul kommt. Beim Wahrnehmen von Geräuschen wird die Roboteraktion visualisiert.
3) Keramischer Schallwandler
Kleiner hochohmiger Lautsprecher, verbunden mit einem digitalen Ausgang. Wiedergegeben werden akustische Signale wie Beep-Sounds, Alarm-Sequenzen und Klingeltöne.
4) 8 LEDs im Körper
Die LEDs werden von acht digitalen Ausgängen gesteuert, sie können zum Debuggen der Programme mitbenutzt werden.
5) 3 Infrarot-Sensoren
Die analogen Infrarot-Sensoren messen Entfernungen im Bereich 4...80 cm, sie dienen zum Erkennen von Hindernissen.
6) Motortreiber-Modul
Das Motortreiber-Modul wird mit I²C-Kommandos gesteuert. Die Drehimpulsgeber der Motoren geben kontinuierlich die Positionen und Winkelstellungen an das Motortreiber-Modul zurück. Vom Mikrocontroller können die Werte zu jedem Zeitpunkt gelesen werden, ebenso wie die Akkuspannung und die Motorströme. Die Geschwindigkeit und Drehrichtung beider Motoren sind mit einfachen Kommandos steuerbar.
7) 3 Spurfolge-Sensoren
Diese Sensoren sind an der Bodenplatte angebracht und mit drei digitalen Eingängen verbunden. Mit den Sensoren kann der Roboter schwarzen oder weißen Linien auf dem Boden folgen.
8) LED-Augen
Die fünf RGB-LEDs jedes Auges sind einzeln dimmbar (PWM), so dass Farb- und Lichteffekte erzeugt werden können.
9) 2 Fototransistoren
Mit den beiden Fototransistoren am Kopf, angeschlossen am I²C-Bus, stellt der Roboter die Lichtintensität und die Richtung der Lichtquelle fest.
10) 2 Servo-Motoren
Die Servos bewegen den Kopf des Roboters in vertikaler und horizontaler Richtung, sie werden über I²C-Kommandos gesteuert.
11) LCD
Texte und Zahlen werden auf einem blauen LCD mit 4 x 20 Zeichen angezeigt. Die Programmbeispiele und Makros vereinfachen die Steuerung. Auf dem Display können Meldungen, Sensor-Messwerte oder andere Daten erscheinen.
12) Roter und schwarzer Drucktaster
Über die Drucktaster, verbunden mit zwei digitalen Eingängen, lassen sich Funktionen von Hand steuern.
13) Audio-Modul
Das Modul gibt MP3- oder WAV-Dateien von einer SD-Speicherkarte wieder, es wird mit RS232-Kommandos gesteuert. Der Roboter spricht, singt oder produziert andere Geräusche. Auf der SD-Karte können auch interne Daten des Roboters wie zum Beispiel Messwerte gespeichert werden.
14) Greifer
Mit dem Greifer kann der Roboter Gegenstände wie beispielsweise Getränkeflaschen an sich nehmen, transportieren und an einem entfernten Ort abstellen.