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Modulo D

Der kleinste Stereo-Vollverstärker der Welt

Erschienen in Ausgabe 471, März 2010

Modulo D

Dem kleinen Modul mit LC-Display sieht man nicht an, was in ihm steckt: Ein kompletter Stereo-Vor- und Endverstärker mit IR-Fernbedienung, Klang-, Lautstärke- und Pegelvoreinstellung sowie 2 x 20 W Ausgangsleistung in Klasse D, und das mit einer einfachen Betriebsspannung von 12 V. Damit steht auch dem Einbau im Auto, Boot oder Wohnmobil nichts im Wege.

- 2 x 20 W Dauerleistung an 4 Ohm Lautsprechern
- Bass-, Höhen-, Lautstärke- und Preset-Pegeleinstellung über Fernbedienung
- Geeignet für RC5-kompatible Fernbedienungssender
- Digitale Steuerung aller Funktionen über ATmega8-Mikrocontroller
- Funktionsanzeige auf 3-zeiligem LC-Display mit 20 Zeichen/Zeile
- Stereoeingang an Cinch-Buchsen
- Zweiter Eingang auf Stiftleiste (in der Software umschaltbar)
- Textdisplay mit IR-Empfänger sehr einfach abgesetzt montierbar (über 10-poliges Flachbandkabel)
- Expansionsport für Erweiterungen (z.B. MP3-Player oder manuelle Bedienung)
- Open-source Firmware ermöglicht individuelle Erweiterung für spezielle Einsatzgebiete
- Ultrakompakt, da kein Kühlkörper erforderlich
- Abmessungen (Modul ohne Gehäuse) 65 mm x 40 mm x 35 mm
- Wirkungsgrad bis zu 93 %
- Betriebsspannung 11…14 V
- Geeignet für Fahrzeugbordspannung oder preiswertes 12-V-Netzteil (min. 4 A)

 

Update:

Im Artikel sind in Schaltplan und Stückliste C15, C24, C31 und C32 versehentlich mit 1 µ statt mit 220 p angegeben. Auf der SMD-bestückten Platine sind diese Werte aber richtig.

Die Widerstände R22 und R23 waren zur Einspeisung einer vom ATmega an PB1 erzeugten Begrüßungsmelodie gedacht, die aber nicht mehr implementiert wurde (zu wenig Flashspeicher). Aus diesem Grund wurden R22 und R23 auf der SMD-bestückten Platine weggelassen.

In der Firmware des Modulo-D (ClassDV01.00Filterless) ist der MAX9744 auf die "filterless"-Betriebsart eingestellt. In zwei Fällen haben die auf der Platine schon bestückten SMD-Kondensatoren C20,21,23,28 und 30 (für die Betriebsart "fixed-frequency-modulation" erforderlich) zu einem Problem geführt. Bei höherer Belastung (Lautstärke oder viel Bass) gab es einen ungewollten Pumpeffekt. Sofortige Abhilfe bringt das Entfernen („Herunterlöten“) der genannten Kondensatoren. Das geht recht einfach, indem man mit einem Lötkolben die Lötenden abwechselnd erwärmt und den Kondensator mit einer Pinzette herunternimmt. Die vier UKW-Dosseln L1-4 für die Lautsprecher sind für den „Filterless“-Betrieb ebenfalls nicht erforderlich, stören aber nicht und können bestückt bleiben.

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