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Philbrick K2-W, die Mutter aller Opamps

Retronik

Erschienen in Ausgabe 466, Oktober 2009

Philbrick K2-W, die Mutter aller Opamps

Die meisten der im Transistorzeitalter aufgewachsenen Elektroniker sind davon überzeugt, dass Operationsverstärkern (Opamps) erst entstanden sind, nachdem es gelungen war, viele Transistoren auf einem Chip zu integrieren. In Wahrheit sind Operationsverstärker aber viel älter.
Wie bei vielen Technologien war auch die Entwicklung von Operationsverstärkern zunächst stark von militärischen Anforderungen getrieben. Im 2. Weltkrieg wurden viele mathematische Probleme wie die Zielberechnung bei Flak-Geschützen und Bombenvisieren durch aufwendige mechanische Rechner gelöst. Diese sehr komplexen Instrumente verwendeten zum Beispiel Zahnräder mit logarithmisch angeordneten Zähnen. Diese mechanischen Analogrechner wurden schrittweise durch elektronische Funktionsbausteine abgelöst, die im Englischen als Operational Amplifier (Operationsverstärker) bezeichnet wurden…

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