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Ventilatorsteuerung für das Bad

Erschienen in Ausgabe 463, Juli/August 2009

Viele Bäder sind mit Ventilatoren ausgestattet, die den beim Baden oder Duschen entstehenden Wasserdampf nach außen führen. Der Ventilator kann zur Badbeleuchtung parallel geschaltet sein, er ist dann jedoch auch beim Zähneputzen oder Händewaschen in Betrieb. Wenn der Ventilator von einem Feuchte-Sensor gesteuert wird, kann dies nicht passieren. Doch dann läuft der Ventilator erst an, wenn die Luft bereits stark durchfeuchtet ist.
Diese Ventilatorsteuerung arbeitet nach einem anderen Prinzip. Die auslösende Größe ist hier die Temperatur der Warmwasserleitung. Bei hoher Temperatur setzt sich der Ventilator in Betrieb, nach dem Abkühlen bleibt er noch einige Minuten eingeschaltet. Die Methode lässt sich allerdings nur anwenden, wenn zwei Voraussetzungen erfüllt sind: Es muss möglich sein, einen Temperatursensor mechanisch auf der Leitung zu befestigen, und es dürfen keine anderen Warmwasser-Entnahmestellen vorhanden sein, die auf die Messstelle rückwirken können.

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Im Schaltplan ist R5 versehentlich mit 1 k angegeben. Richtig ist 100 k.

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