Der wegen seiner Robustheit geschätzte CAN-Bus wurde zwar für den Automobilbereich entwickelt, eignet sich aber noch für vielerlei andere Anwendungen. Unser USB/CAN-Adapter stellt eine ebenso einfache wie praktikable Lösung dar, den seriellen Bus mit einem PC zu verbinden. Die zugehörige Software überträgt Daten mit hoher Geschwindigkeit, und auch das Filtern und Bearbeiten der Messages ist möglich.
Im Artikel ist leider einiges durcheinander geraten. Der Autor hat uns folgende Fehler mitgeteilt:
Die aufgelisteten Hardware-Highlights sind vom Tiny-CAN III und nicht vom Tiny-CAN I:
- Das Tiny-CAN I Modul wird über den USB-Bus mit Spannung versorgt und
nicht extern.
- Eine galvanische Trennung hat das Modul auch nicht.
- Die speziellen Sicherheitsvorkehrungen sind auch nicht so vorhanden,
nur über D1 wird die Hardware vor Überspannung geschützt
- Es gibt 4 Hardware-Sendepuffer mit Intervalltimer und nicht 16.
- Einen Hardware Watchdog hat das Modul auch nicht.
- Ein Firmware Update über den USB-Bus ist bei allen
Modulen möglich, das ist richtig.
Das größte Highlight aller CAN-Module des Autors ist der CAN-Monitor "CAN View":
- Open Source, kostenlos, leistungsstark, für Linux und Windows
In der Schaltungsbeschreibung ist der Satz:
"Er konvertiert die CAN-Bus-Signalpegel von 24 V auf TTL-Niveau und
umgekehrt" falsch.
Richtig ist:
Der Treiber PCA82C251 ist für den Betrieb im 24-V-Bordnetz
ausgelegt, mit anderen Worten: Das Bauteil hält > 24 Volt aus.
Der CAN-Bus Pegel liegt zwischen 1,5 und 3,5 Volt.
Mehr grundlegende Infos zum CAN-Bus:
http://de.wikipedia.org/wiki/Controller_Area_Network
http://can-wiki.info/