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Temperatursensor mit 2-Draht-Interface

Erschienen in Ausgabe 451, Juli/August 2008

Wenn im Außenbereich genaue Temperatursensoren erforderlich sind, ist eine galvanische Trennung sinnvoll, um die Auswerteschaltung vor Überspannungen bei Gewittern zu schützen. Eine digitale Signalübertragung ist hier der analogen vorzuziehen, da der Schaltungsaufwand geringer und die Übertragung sicherer ist und auch die Auswertung einfacher wird. Signalübertragung und Spannungsversorgung der Wandlerschaltung – bei dieser Schaltung benötigt man hierfür nur zwei Drähte!

Verwendet wird ein PT1000-Sensor, der Temperaturen weit über 130 °C aushält. Die über dem Sensor abfallende Spannung wird dem Spannungs-/Frequenzumsetzer AD654 von Analog Devices zugeführt. Der Versorgungsleitung werden dann Rechteckpulse mit variabler, von der Temperatur abhängiger Frequenz aufmoduliert, womit sich das Signal problemlos auch über längere Strecken übertragen lässt.

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