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Magnetisches Flipflop

Erschienen in Ausgabe 451, Juli/August 2008

Magnetisches Flipflop
Die Empfindlichkeit eines Reedschalters kann durch vorsichtige Annäherung eines kleinen Magneten beeinflusst werden. Gleichzeitig hat ein Reedschalter eine ausgeprägte Hysterese: Zwischen der Einschalt- und der Ausschaltmagnetfeldstärke ist ein deutlicher Unterschied festzustellen.
Diese beiden Eigenschaften lassen sich zu einem Element mit zwei stabilen Zuständen - einem Flipflop also - kombinieren. Dazu ist nicht mehr erforderlich als ein kleiner Magnet, den man in unmittelbarer Nähe des Reedkontakts anordnet. Die praktische Umsetzung ist nicht ganz so einfach, weil der optimale Abstand auf den Bruchteil eines Millimeters genau gefunden werden muss. Aber wenn es gelungen ist, hat man ein Element vor sich, das mit einem Magnetfeld ein- und ausgeschaltet wird!

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