Akkulader mit Solarzellen
Erschienen in Ausgabe 451, Juli/August 2008

Betrachtet man das Innenleben so genannter Lader, die für Solarsysteme im Handel angeboten werden, kommt man nicht selten zu dem Schluss, dass ihnen die empfindlichen Akkus lieber nicht anvertraut werden sollten. Verbreitet ist die Konfiguration, bei der Solarmodul, Akkus und Verbraucher einfach parallel geschaltet sind, und das ist bei Weitem nicht ideal. Wenn der Strombedarf des Verbrauchers gering ist oder kein Strom entnommen wird, die Sonne jedoch unaufhörlich vom Himmel brennt, besteht leicht die Gefahr, dass die Akkus überladen werden. Wenn ein Verbraucher dagegen hohen Bedarf hat, die Sonne aber lange Zeit hinter düsteren Wolken versteckt ist, laufen die Akkus Gefahr, tief entladen zu werden. Ein Lader, bei dem die Akkus den genannten Gefahren nicht ausgesetzt sind, lässt sich mit relativ wenig Aufwand realisieren. Die „Intelligenz“ steckt hier in einem PIC12C671, ein Typ im leicht handhabbaren 8-Pin-DIP-Gehäuse, der einen A/D-Wandler mit mehreren Eingängen an Bord hat.
Widerstände: R1 = 15 k R2...R4 = 5k6 R5,R7 = 2k2 R6,R8 = 820 Ohm P1,P2 = 1 k Trimmpoti
Kondensatoren: C1 = 470 µ/25 V C2,C5,C6 = 100 n C3 = 220 n C4 = 10 n C7 = 10 µ/25 V
Halbleiter: D1= 1N5821 D2,D3 = 1N4148 D4 = 1N4004 D5 = Zenerdiode 4V7/400 mW Q1,Q2 = BC548 IC1 = 78L05 IC2 = PIC12C671 (programmiert erhältlich unter 080225-41)
Außerdem: Rel1,Rel2 = Relais Finder 1RT 10 A F1 = Sicherung 2 A Stiftleiste 4-polig 3 Platinen-Schraubklemmverbinder 2-polig, Raster 5 mm 1 Drahtbrücke
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Hinweis: Aufgrund der raschen Veränderungen auf dem Markt für elektronische Bauteile kann Elektor die Erhältlichkeit der für dieses Projekt verwendeten Komponenten nicht garantieren.
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