UV-LEDs statt Röhren
Platinen effizient belichten
Erschienen in Ausgabe 425, Mai 2006
Kommerzielle Leiterplattenbelichter verwenden spezielle UV-Gasentladungsröhren – sie sind entsprechend voluminös und auch nicht billig. Glühlampen mit UV-Anteil liefern hauptsächlich Wärme und häufig unbefriedigende Ergebnisse. Eine interessante Alternative sind neuartige UV-Leuchtdioden mit hohem Wirkungsgrad. Bei der Entwicklung dieser Schaltung war zuerst einmal Probieren angesagt. Für die Versuche wurden „Super-Bright-LED-Lamps“ des Typs L-7113UVC von Kingbright verwendet. Die Wellenlänge der Emission liegt bei exakt 400 nm, womit sich diese Diode ideal für die Belichtung von photolackbeschichteten Platinen eignet. WARNHINWEIS: Die hohe Intensität der UV-LEDs ist augenschädigend. Auf keinen Fall darf man in den Strahl schauen! Bei Verwendung des UV-Belichters ist eine UV-Schutzbrille zu tragen.
12 x 120-Ω-Widerstand
1 x Diode 1N4001
24 x UV-LED, Kingbright L-7113UVC (z. B. Reichelt Best.-Nr. LED 5MM UV)
1 x Anschlusskabel mit Buchse für Steckernetzteil
1 x Kleinteile-Magazin oder Sortimentskasten, Breite ca. 140 mm, Länge ca. 220 mm, Höhe ca. 120 mm (erhältlich in Baumärkten)
1 x Glasscheibe passend zuschneiden lassen oder Glasplatte eines rahmenlosen Bilderhalters verwenden (erhältlich in Baumärkten)
Weiße oder silberglänzende Selbstklebefolie (oder Sprühlack, siehe Text)
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Hinweis: Aufgrund der raschen Veränderungen auf dem Markt für elektronische Bauteile kann Elektor die Erhältlichkeit der für dieses Projekt verwendeten Komponenten nicht garantieren.
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