Drehstrom-Umrichter (1994/1995)
Retronik
Erschienen in Ausgabe 425, Mai 2006
Unser langjähriger Labor-Chef Karel Walraven hatte schon immer eine Vorliebe für das Thema elektrische Motoren und Antriebe. Deshalb war er von dem von Bassem Yahya im Jahr 1994 vorgeschlagenen Projekt „Drehstrom-Umrichter für Asynchronmotoren“ auch sehr angetan. Hingegen sind die anderen Kollegen, mich eingeschlossen, überwiegend in der Welt der Ströme im Milliampere-Bereich und der Spannungen unter 20 V zu Hause. Nur Karel schreckt vor Starkstrom, Drehstrom und Hochspannung, aber auch vor hohen Frequenzen und Assemblerprogrammierung nicht zurück. Von Anfang an versprach der Drehstrom-Umrichter ein erfolgreiches Projekt zu werden. Damals waren Systeme, die Elemente der Energie- und Mikroelektronik miteinander verbinden, primär eine Domäne der professionellen Elektronik. Der Betrieb von asynchronen Mototoren am einphasigen 230-V-Netz wird eigentlich erst spannend, wenn die Drehzahl gesteuert werden soll. Das gerade war der Fokus des damaligen Projekts.
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Hinweis: Aufgrund der raschen Veränderungen auf dem Markt für elektronische Bauteile kann Elektor die Erhältlichkeit der für dieses Projekt verwendeten Komponenten nicht garantieren.
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