Universelles LC-Display
-
Erschienen in Ausgabe 427, Juli 2006

Der Anschluss von LCD-Modulen an Mikrocontroller-Schaltungen ist täglich Brot für den Schaltungsentwickler. Es gibt daher auch unzählige Varianten und Schaltungsvorschläge dafür, wie man die üblicherweise vorhandenen sechs bis sieben Steuerleitungen eines solchen Moduls mit dem jeweiligen Controller verbindet. Damit man das Rad nicht jedes Mal neu erfinden muss, hat der Autor nach der Gleichung LCD-Modul + Atmel-Controller + ein bisschen Software = universelles Display-Modul eine Lösung entwickelt, die dank serieller Schnittstelle vielseitig einsetzbar ist und deshalb auch eine kleine Platine redlich verdient hat. Ein preiswerter Controller vom Typ AT90S2313 nimmt dabei Kommandos von der seriellen Schnittstelle entgegen und steuert eines der handelsüblichen LCD-Module mit 2 x 16 Zeichen. Da der Controller über genügend freie Kapazitäten und Leitungen verfügt, wurde gleich noch die Dekodierung eines 4 x 4-Tastenfelds mit aufgenommen. Das Ergebnis ist eine wirklich universell einsetzbare und preiswerte Ein/Ausgabeeinheit.
Widerstände:
R1 = siehe Text
Kondensatoren:
C1, C5 = 100 n
C2, C3 = 27 p
C4 = 10 µ/16 V radial
Halbeiter:
D1...D4 = 1N4148
T1 = BS170
IC1 = AT90S2313 (EPS 050259-41)
Außerdem:
X1 = Quarz 11,0592 MHz
S1...S16 = Tasten D6
LCD-Modul, 2 x 16 Zeichen
Platine 050259
|
Nachfolgend können Sie diesen Artikel und/oder Platinenlayout als PDF-Datei herunterladen.
Hinweis: Aufgrund der raschen Veränderungen auf dem Markt für elektronische Bauteile kann Elektor die Erhältlichkeit der für dieses Projekt verwendeten Komponenten nicht garantieren.
|