SCSI-Adapter
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Erschienen in Ausgabe 427, Juli 2006

Diese Schaltung (ein großes Wort für drei Steckverbinder!) wurde aus der Not heraus geboren. Als in den frühen Zeiten der PC-Technik die ersten Scanner auf dem Markt waren, hatten die Hersteller die schnelleren und teureren Modelle mit SCSI-Schnittstellen ausgerüstet. Häufig lagen den Scannern SCSI-Controllerkarten bei, und zwar für den Anschluss an den ISA-Bus. Beim Upgrade auf den PCI-Bus, welcher den Anschluss schnellerer Festplatten und anderer peripherer Komponenten erlaubte, musste nur ein anderes Kabel beschafft werden. Das Kabel stellte die Verbindung vom High-density-Steckverbinder des neuen Controllers zum älteren 25-poligen Sub-D- oder 50-poligen Centronics-Steckverbinder her. Heute, in der Zeit der SATA2- und FireWire-Schnittstellen, ist der Einsatz von SCSI als schnelle Schnittstelle nicht mehr notwendig. Eine Ausnahme ist nur gegeben, wenn zum Beispiel ein zwar älterer, aber qualitativ hochwertiger Scanner zum Inventar gehört. Auf dem Markt sind Adapter erhältlich, die SCSI-Geräte mit dem USB-Bus verbinden. An ihnen ist auf der SCSI-Seite ein männlicher High-density-Steckverbinder vorhanden, während sich auf den Controller-Steckkarten für den PC ein weiblicher Steckverbinder befindet. Das vorher erworbene Kabel ist in diesem Fall nicht mehr brauchbar. Die Lösung ist ein Steckleisten-Adapter, der eine direkte Verbindung vom USB/SCSI-Adapter zum Scanner herstellt.
Steckverbinder:
K1 = 25-polige Sub-D-Stiftleiste männlich, abgewinkelt für Platinenmontage
K2 = K4 = 2 x 21 Pin Pfostenleiste (siehe Text)
K3 = 50-poliger SCSI-2 High-density Steckverbinder, abgewinkelt für Platinenmontage (z. B. Farnell 369-3752 oder 854-037)
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Hinweis: Aufgrund der raschen Veränderungen auf dem Markt für elektronische Bauteile kann Elektor die Erhältlichkeit der für dieses Projekt verwendeten Komponenten nicht garantieren.
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