Aktive Antenne
-
Erschienen in Ausgabe 427, Juli 2006
Viele Freunde der kurzen Welle können wegen der räumlichen Gegebenheiten weder Langdrahtantennen ausspannen noch andere voluminöse Antennengebilde installieren. Aus dieser Verlegenheit hilft eine aktive Antenne weiter. Der Empfangsbereich dieser aktiven Antenne reicht von 3 MHz bis 30 MHz. Der Antennenstab, zum Beispiel aus Messingrohr mit 2...6 mm Durchmesser, ist nur 1 m lang. Die Elektronik besteht aus zwei Teilschaltungen. Ein Teil befindet sich unmittelbar am Antennenstab, der andere Teil kann zusammen mit der Stromversorgung am Standort des Empfängers untergebracht werden. Die Verbindung stellt ein bis zu 20 m langes Koaxkabel her, ohne dass eine spürbare Signaldämpfung auftritt.
Widerstände:
R1 = 470 k
R2 = 220 k
R3 = 1 k
R4 = 100
R5 = 150
R6 = 39
R7 = 1 M
P1= 470 logarithmisch
Kondensatoren:
C1 = 1 n
C2,C3,C8,C9 = 100 n
C4,C10 = 47 µ/25 V stehend
C5,C7 = 47 p
C6 = 500 pF Drehkondensator
Induktivitäten:
L1,L2,L6 = 10 Wdg. 0,7 mm CuL-Draht, 4 mm (wickeln auf Spiralbohrer 3,5 mm)
L3 = 1 Wdg. 0,7 mm CuL-Draht, außen um L4 wickeln
L4 = 8 Wdg. 0,7 mm CuL-Draht, 12 mm (wickeln auf Spiralbohrer 10 mm)
L5 = 22 Wdg. 0,7 mm CuL-Draht, 12 mm (wickeln auf Spiralbohrer 10 mm)
L7,L8 = Festinduktivität 1 mH
Halbleiter:
T1 = BF247B
T2 = BF245A
T3 = 2N5109
|
Nachfolgend können Sie diesen Artikel und/oder Platinenlayout als PDF-Datei herunterladen.
Hinweis: Aufgrund der raschen Veränderungen auf dem Markt für elektronische Bauteile kann Elektor die Erhältlichkeit der für dieses Projekt verwendeten Komponenten nicht garantieren.
|