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Schätze im Schrott

Elektronik-Archäologie für Einsteiger

Erschienen in Ausgabe 421, Januar 2006

Schätze im Schrott
Lang ist’s her, als man die zum Aufbau einer Schaltung noch fehlenden drei Widerstände mal kurz vor Ladenschluss im Elektronikladen um die Ecke besorgen konnte. In den letzten Jahren wurden viele der kleineren Elektro- und Elektronikläden in den Zentren unserer Städte nach und nach durch die bekannten Elektronik-Discounter am Stadtrand verdrängt. Doch was nützt dem Hobby-Elektroniker die Auswahl zwischen mindestens hundert verschiedenen Digitalkameras, wenn er auf die Frage nach Kondensatoren oder Transistoren nur ein verständnisloses Kopfschütteln erntet, nicht mit anderen Kunden Erfahrungen austauschen und nicht in ausgelegten Fachbüchern und Zeitschriften stöbern kann? Von der früher selbstverständlichen, persönlichen und individuellen Beratung ganz zu schweigen.
Geht alles weiter wie bisher, wird man bald nur noch bei drei übrig gebliebenen Internetanbietern Bauteile erhalten. Böse Zungen behaupten sogar, dass Hobby-Elektroniker irgendwann nur noch auf ausgeschlachtete Geräte zurückgreifen können. Doch auch wenn’s nicht ganz so schlimm kommt: Höchste Zeit, sich jetzt schon Gedanken über alternative Bezugsquellen für elektronische Bauteile zu machen.

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Hinweis: Aufgrund der raschen Veränderungen auf dem Markt für elektronische Bauteile kann Elektor die Erhältlichkeit der für dieses Projekt verwendeten Komponenten nicht garantieren.

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