Ladungs-Messgerät
Dem Coulomb auf der Spur
Erschienen in Ausgabe 395, November 2003
Elektrostatische Ladungen zerstören nicht nur empfindliche elektronische Bauteile, sondern lassen sich auch messen. Im Elektroniklabor sind statische Ladungen sehr gefürchtet. Auf einem Teppichboden kann man sich leicht bis auf 20 kV aufladen. Eine unvorsichtige Berührung eines empfindlichen ICs kann leicht zu dessen Exitus führen. Statische Ladungen sind aber nicht nur lästig, sondern auch sehr interessant. Man kann zum Beispiel feststellen, dass zwei Personen mit unterschiedlichen Schuhen sich auf dem selben Bodenbelag mit unterschiedlichen Polaritäten aufladen können. Noch viele ungelöste Fragen der neuern Physik warten auf Antwort. Stimmt es eigentlich, dass Frauen sich meist negativ aufladen, Männer dagegen positiv? Oder handelt es sich dabei nur um ein böswilliges Gerücht hartnäckiger Junggesellen? Diese Frage kann eigentlich nur eine statistisch relevante Untersuchung beantworten, an der möglichst viele Elektor-Leser mitwirken sollen.
Bei K2 (2-polige Stiftleiste) sind im Bestückungsplan die Symbole + und - verwechselt. Das ändert nur die Anzeigerichtung des Drehspulinstruments und hat keine Folgen für die Schaltung.
|
Nachfolgend können Sie diesen Artikel und/oder Platinenlayout als PDF-Datei herunterladen.
Hinweis: Aufgrund der raschen Veränderungen auf dem Markt für elektronische Bauteile kann Elektor die Erhältlichkeit der für dieses Projekt verwendeten Komponenten nicht garantieren.
|