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Elektronik am PC VII

Spannungsmessung

Erschienen in Ausgabe 363, März 2001

In den bisherigen Folgen wurden A/D-Wandler vorgestellt, die auf dem Zählprinzip basieren. Ein "echter" A/D-Wandler setzt aber eine Spannung in einen Zahlenwert um. Die gängige Vorstellung ist, dass es sich dabei um ein IC handeln muss. Dass es aber auch mit sehr viel weniger Aufwand geht, soll hier gezeigt werden.
Eine echter A/D-Wandler mit Spannungseingang lässt sich mit einem einzigen Transistor aufbauen. Der Transistor in Bild 1 arbeitet hier als Komparator, er vergleicht die Spannung am Kondensator mit einem bestimmten Wert, hier circa 0,7 V. Der Kondensator wird über einen Widerstand vom Ausgang DTR abwechselnd geladen und entladen, wobei die Spannung immer nahe an der Vergleichsschwelle bleibt. In Abhängigkeit von der Eingangsspannung wird der Ausgang häufiger oder weniger häufig eingeschaltet, um den Sollwert zu erhalten. Das Zählen dieser Zustände liefert den gewandelten Messwert. Bild 2 zeigt den Aufbau der Schaltung.

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