Versuche mit Piezo-Keramik II
Keramik-Anwendungen in der Elektronik
Erschienen in Ausgabe 365, Mai 2001
Piezokeramik umgibt uns überall. Die Hersteller haben besondere Keramiken für verschiedene Anwendungen optimiert. Ein Beispiel dafür sind die kleinen keramischen Schallwandler in Scheibenform, die bei den hier vorgestellten Versuchen verwendet werden. Wie kommt es nur, dass Piezo-Schallwandler dermaßen viel Krach machen, wo doch die erreichbare Dehnung sehr gering ist? Da gibt es einen Trick: Die Keramik ist immer auf einem Metallplättchen aufgeklebt. Wenn sich nun die Keramikscheibe etwas dehnt, die Metallplatte aber nicht, kommt es zu einer Biegung mit insgesamt wesentlich größerem Hub (Bild 1). Außerdem werden Härte und Masse so gewählt, dass es zu einer Resonanz im Kilohertzbereich kommt.
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