Crescendo Millennium Edition
Remake eines legendären Audio-Endverstärkers
Erschienen in Ausgabe 364, April 2001

Ende 1982 präsentierte Elektor einen für seine Zeit revolutionären Audio-Verstärker mit MOSFETs in den Endstufen, der bis heute zahlreiche Anhänger hat. Auf vielfachen Wunsch haben wir den Crescendo von damals an das inzwischen angebrochene neue Millennium angepasst. Mit seiner Ausgangsleistung von 90 W an 8 Ohm oder 135 W an 4 Ohm, seinen bemerkenswert niedrigen Verzerrungen und seiner erhöhten Betriebssicherheit ist der Crescendo ME den Herausforderungen des neuen Jahrtausends gewachsen. Die Zahl der Elektor-Bauprojekte, die nach fast zwei Jahrzehnten immer noch aktuell sind, ist nicht groß. Ein Projekt, das diese Zeit der stürmischen technischen Entwicklung überdauert hat, ist der Crescendo vom Dezember ‘82, dem im Mai ‘84 der Mini-Crescendo folgte. Beide Endverstärker hoben sich damals von der gebräuchlichen Schaltungstechnik durch ihr Konzept des vollständig symmetrischen Aufbaus ab. Die meisten Anhänger gewann der Crescendo jedoch durch den Einsatz von Leistungs-MOSFETs in den Endstufen. Sogar Audio-Enthusiasten, die bis dahin auf den Klang von Röhren- Endverstärkern eingeschworen waren, ließen sich von den Qualitäten eines mit MOSFETs aufgebauten Endverstärkers überzeugen.
Update: Für T11 kann bei Beschaffungsproblemen anstelle des 2SK537 auch der besser erhältliche 2SK2733 von Toshiba verwendet werden.
Bei den Messwerten auf S. 17 fehlt das im Text beschriebene Diagramm d mit der Fourier-Analyse. Wir wollen es Ihnen nicht vorenthalten und drucken es hier nachträglich ab.
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Hinweis: Aufgrund der raschen Veränderungen auf dem Markt für elektronische Bauteile kann Elektor die Erhältlichkeit der für dieses Projekt verwendeten Komponenten nicht garantieren.
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