Koaxialer S/PDIF-Ausgang
Erschienen in Ausgabe 355, Juli 2000
Diese Schaltung ist eine Alternative für den an anderer Stelle in diesem Heft beschriebenen optischen S/PDIF-Ausgang. Die Verbindung über den koaxialen Weg ist durchweg besser als die optische, da mit deutlich weniger Jitter behaftet. Um Erdschleifen zur vermeiden, ist bei koaxialer Signalführung stets ein kleiner Ausgangstrafo erforderlich. Die Konstruktion dieses Übertragers auf einem Ringkern von Philips haben wir schon häufig beschrieben: primär 20 Windungen, sekundär 2 Windungen, beide mit 0,5 mm Kupferlackdaht. Der Ausgang muss 0,5 VSS über 75 W liefern, also sind primär 10 VSS nötig. Dieses Signal erzeugt ein 4-fach-EXOR vom Typ 74HC86. Zwei parallele Gatter invertieren das Eingangssignal, die beiden anderen parallelen nicht, alles zusammen arbeitet als saubere symmetrische Pufferstufe.
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Hinweis: Aufgrund der raschen Veränderungen auf dem Markt für elektronische Bauteile kann Elektor die Erhältlichkeit der für dieses Projekt verwendeten Komponenten nicht garantieren.
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