16-Bit-Mikrocontroller HC12 II
Programmierung und Tools
Erschienen in Ausgabe 360, Dezember 2000

Nachdem sich im ersten Teil unseres HC12-Beitrags alles um die Hardware drehte, geben wir diesmal einen Überblick über die Programmierung und die dazu erforderlichen Tools. Der HC12 ist ein typischer CISC-Mikrocontroller und verfügt damit über vergleichsweise viele Befehle mit vergleichsweise komplexer Wirkungsweise. Tendenziell lässt sich solch ein Controller leichter in Assembler programmieren als Vertreter der RISC-Fraktion. Letztere verleiten (notwendigerweise) zu Spaghettikode, also langen und dementsprechend unübersichtlichen Kodesequenzen. Das muß kein Nachteil sein, solange man die Kodegenerierung einem Compiler überläßt. Da wir aber mit Assemblersprache einsteigen wollen, kommt uns der HC12 gerade recht. Fast 200 verschiedene Befehle machen die Assemblersprache des HC12 aus - das klingt für den Einsteigen nach einer entmutigenden Menge. Dennoch handelt es sich keineswegs um ein aussichtsloses Unterfangen, denn die Befehle sind einerseits in logischen Gruppen zusammengefaßt, andererseits kommen nicht alle Befehle gleichermaßen häufig zum Einsatz. Geht man das Problem schrittweise an, kann man sich das Befehlsgewusel nach und nach ganz gut erschließen.
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Hinweis: Aufgrund der raschen Veränderungen auf dem Markt für elektronische Bauteile kann Elektor die Erhältlichkeit der für dieses Projekt verwendeten Komponenten nicht garantieren.
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