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Thema: Software Defined Radio, Heft 5/2007

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Burkhard Kainka

642 Beiträge

Elektor-Experte
Elektor-Experte

Read post 26-04-2007 13:23

Liebe HF-Freunde,

Achtung, der FET T1 ist im Layout korrekt, aber auf dem Foto (Labormuster) noch anders herum eingelötet. Ich kennen einen, der sich unvorsichtigerweise an das Foto gehalten hat und jetzt ganze viele umdrehen muss.

Noch eine Änderung: Die Audiobuchse auf dem Foto ist noch ein wenig gebräuchlicher Typ. Im abgedruckten Layout ist der Typ verwendet, den auch Conrad und Reichelt haben. Nur leider ist er noch von unten bestückt. In der Form wird die erste Serie gebaut. Wer sich die unbestückte Platine bestellt, bekommt schon die berichtigte Ausgabe mit Audiobuchse oben.

Übrigens, der Empfänger läuft hier gerade im Hintergrund auf dem 49-m-Band in AM. Hier ein Foto meines Aufbaus:
http://www.b-kainka.de/Weblog/logbuch1.htm#sdr

Burkhard

hfmännchen

14 Beiträge

Neuer Benutzer
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Read post 27-04-2007 13:23

Hallo Herr Kainka,

es ist wirklich sehr lobenswert, das Elektor in den letzten Jahren so viele HF-Bauprojekte veröffentlicht hat! Aber warum müssen es immer und immer wieder (DRM) Empfänger sein!? Es gibt Projekte, die werden von Elektor gar nicht oder nur stiefmütterlich behandelt!

Ich würde mir eine (semi) professionelle Aktivantenne wünschen! Nicht solche, wie sie schon unzählige Male in den letzten 30 Jahren veröffentlicht wurden (FET, einfacher Verstärker, einfacher Kabeltreiber), sondern eine Aktivantenne, wie sie bspw. hier zu sehen ist (leider nur schlecht beschrieben):

http://tinyurl.com/2c8dva

FET-Impedanzwandler, Gegentakt-Emmitterfolger etc. (großsignalfest und OHNE Verstärkung).

Bitte meinen Hinweis nicht zu kritisch betrachten

Gruß

Burkhard Kainka

642 Beiträge

Elektor-Experte
Elektor-Experte

Read post 27-04-2007 16:49

Das liegt immer an den Autoren. Der eine mag VHF, der andere DRM, der dritte vielleicht VLF. Jedenfalls könnte Elektor noch eine Verstärkung an der HF-Front brauchen. Aktive Antennen finde ich auch sehr interessant. Wer eine Idee hat, kann ja mal einen Vorschlag an die Redaktion schicken.

Burkhard Kainka

642 Beiträge

Elektor-Experte
Elektor-Experte

Read post 03-05-2007 12:58

Inzwischen wurde der komplette Artikel als PDF zum freien Download auf die Seite gestellt:
http://www.elektor.de/Default.aspx?tabid=27&art=5551042&PN=On

Burkhard Kainka

642 Beiträge

Elektor-Experte
Elektor-Experte

Read post 06-05-2007 08:50

Andreas Lemke wies darauf hin, dass man in dem Empfänger 1-%-Widerstände verwenden sollte, damit möglichst geringe Amplitudendifferenzen auftreten.

Ich habe es in den Vorversuchen auch mit Kohleschichtwiderständen probiert. Trotz offizieller 5% Toleranz sind sie meist 1% genau. Das kommt auf eine Spiegelunterdrückung von ca. 40 dB. Es gibt aber einen Amplituden- und Phasenabgleich z.B. in sdradio.

Die bei Elektor fertig aufgebaut angebotenen Platinen werden mit Metallschichtwiderständen 1% bestückt. Bei der Qualitätskontrolle ergaben sich ebenfalls ca. 40 dB ohne Abgleich.

Funkerberg

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Read post 09-05-2007 15:12

Für alle die unbestückte Platinen bestellt haben, laut www.eurocircuits.com sind die Platinen heute fertig geworden und werden nun verschickt!

Bleibt gespannt !

udelhoven

7 Beiträge

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Read post 10-05-2007 12:14

Hallo zusammen,

kann man diese Soundkarte als geeignet bezeichnen?

Ich finde, dass es ganz gut aussieht. Die Spiegelunterdrückung liegt bei 12,5 dB also würde ich ausschließen, dass es sich nur um ein Monokanal handelt.

Was sagt ihr dazu?

Noch eine kleine Frage zu den Bauteilen auf der sdr-Platine. Kann man dort auch Keramischer Miniatur-Scheibenkondensatoren verbauen. Die sollen eine Toleranz von nur 1% haben und sind zudem noch recht günstig. Alternative sind dann Vielschichtkondensatoren.

Schonmal Danke für eure Antworten!

P.S. Das gezeigt Ergebnis - siehe Bild- stammt von der internen Soundkarte eines Dell Latitude D820 Notebooks.

Burkhard Kainka

642 Beiträge

Elektor-Experte
Elektor-Experte

Read post 10-05-2007 16:57

Ja, die Soundkarte ist geeignet. Man sieht, dass das Antialiasing-Filter arbeitet. Dass die Spiegelunterdrückung mit der Testschaltung nicht sehr hoch ist, spielt keine Rolle. Mit dem Empfänger wird es besser, weil die Phase genauer ist.

Die Kondensatoren auf dem Empfänger sind unkritisch. Ich habe Test mit einfachen Keramikkondensatoren gemacht, da gab es keine Probleme. Folienkondensatoren haben meist geringere Toleranzen, aber man findet im Ergebnis keine messbaren Unterschiede.

Noch eine Bauteilfrage habe ich per Email bekommen: Welcher BF245 ist geeignet, A, B oder C? Ich setze den BF245C ein, damit liegt die Spannung an Source optimal bei ca. 2,5 V.

Funkerberg

6 Beiträge

Neuer Benutzer
Neuer Benutzer

Read post 13-05-2007 23:56

Hallo!

Ich habe den Empfänger jetzt aufgebaut und er funktioniert auch auf Anhieb. Wie gut genau das kann ich jetzt noch nicht wirklich beurteilen, der Empfänger fühlt sich auf alle Fälle sehr gut an.Rein Subjektiv.

Weitere Informationen zu meinen Ergebnissen werde ich auf www.knallfunke.de veröffentlichen.


Nun eine Frage, wie kann ich den Empfänger auf 150 kHz abstimmen? bei mir ist bei 200 nach unten Schluß.

Burkhard Kainka

642 Beiträge

Elektor-Experte
Elektor-Experte

Read post 14-05-2007 10:57

Stimmt, mein Fehler. Ich habe jetzt die Einstellungen geändert. Man kann bis 130 kHz abstimmen. Das Updtate steht schon auf meiner Seite: http://www.b-kainka.de/download.htm

Beim Empfang von Langwelle an einer Langdrahtantenne hat sich ein Kondensator von 1-2 nF parallel am Antenneneingang bewährt. Damit werden Signale auf der 3-5-7-fachen Frequenz gedämpft, die sonst schwächer mit durchschlagen.

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