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Thema: ukw pendelempfänger

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Medard Rieder

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Read post 16-02-2009 07:53

Hallo DP_69

vielleicht hast Du ja auch einen weniger alphanumerischen Namen...

Als Varicap kannst Du zum Beispiel eine BB139 nehmen. Die kriegst Du zum Beispiel bei Oppermann. Aber Du kannst auch ohne weiteres eine BB 3xx nehmen, die findest Du leicht in etwas älteren Fernseh-Tunern. Älter = noch +/- diskret aufgebaute.

Als Spule kanst Du Silberdraht nehmen, z.B 0.8, besser 1mm, mit einem Durchmesser von 8 mm, etwa 4 Windungen auf einer Länge von etwa 10 mm. Das ist nicht so kritisch. Wenn Du nichts empfängst, liegst Du zu tief oder zu hoch in der Frequenz. Dann musst Du entweder parallel oder seriell einen Kondensator einbauen. Die beschriebene Spule hat eine Induktivität von etwa 80 nH, jetzt kannst Du mit c = 1/((2*pi*f)^2*l) die notwendige Kapazität für fmin und fmax ausrechnen. Als Streukapazität würde ich mal so 5 pF parallel zu der berechnenten Kapazität annehmen, also musst Du die Werte etwa 5 pF tiefer wählen.

Auch sehr wichtig bei diesem Audion: Die Koppelung der Antenne darf nur sehr schwach sein, sonst erwürgst Du das Audion. Also die Antenne sehr tief gegen das kalte Ende der Spule einkoppeln, oder am besten nur einen Draht von der Antenne relativ nahe an der Spule vorbeiführen.

Übrigens: Wenn Ihr von der Schaltung von Welli sprecht: Sein Audion sit mit BF450 bestückt. Das ist ein PNP Transitor. Der BF494 ist aber ein NPN. Kannst Du nicht gegeneinander verwenden. Ich habe für meineVersion der Wellischaltung einen BF324 verwendet. Stammt ebenfals aus einem alten Radio-Tuner Teil. Wurde sehr oft verwendet.

Ausserdem läuft mein Audion zur Zeit mit einem Drehkondensator. Kapazität: 25 pF und parallel dazu 8.2 pF um den Frequenzbereich zu treffen. Für die Abstimmung ist eine Untersetzung empfehlenswert.Mein Drehko ist 3:1 untersetzt. Und um die Rückkoppelung einzustelen ist ein 10-gang Poti auch kein Luxus.

Muss allerdings abschliessend auch sagen, dass, obwohl die Wellischaltung dasallerbeste ist was ich je als rückgekoppelte Schaltung gebaut habe, die Audioqualität bei FM nicht gerade berauschend ist. AM habe ich noch nicht versucht, werde es aber. Damit sind wir bei Deiner zweiten Frage: > 100 MHz ja, aber nicht sehr weit. So 160 MHz, dann wirds mit der Grenzfrequenz des Transistors kritisch und Du hast viel zu viele Harmonische. Dann weisst Du nichtmehr, wo Du wirklich liegst.

Hoffe, habe Dir einwenig geholfen. Werde vielleicht auch noch einige Bilder meines Radios hochladen...

medard

Medard Rieder

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Read post 16-02-2009 07:56

Hallo Basti,

Die Ferritantenne ist nur für Frequenzen bis maximal 5Mhz gedacht. Bei höheren Frequenzen wirkt sie extrem dämpfend. Hat etwas mit dem verwendeten Ferritmaterial zu tun. Wen Du die Schaltung bis 5 Mhz verwendest, dann lautet dieAntwort ja, sonst nein. Warum möchtest Du überhaupt eine Ferritantenne verwenden?

medard

Basti

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Read post 18-02-2009 20:22

Ich dachte, der Ferritkern könnte der Spule helfen, aber bei 5 Windungen ist warscheinlich nicht unbedingt ein Grund dafür.

1)Gibts Bilder von dem Aufbau,ich habe keine Ahnung, wieein HF Aufbau aussieht. Ich denke nicht, das das auf einem Steckbrett funktioniert, oder??

2)Wenn ich den Varicap gegen einen Drehko tausche, benötige ich den 4,7n auch noch??

Andreas2048

108 Beiträge

Stammgast
Stammgast

Read post 18-02-2009 21:28

@Basti

Der 4,7n- Kondensator kann dann natürlich wegfallen (wenn Du auch den Rest der Abstimmspannungsschaltung wegnimmst). Ich weiß, das Kapazitätsdioden kaum noch erhältlich sind, aber hier sind noch welche http://www.oppermann-electronic.de/html/kapazitatsdioden.html

Andreas

welli

3 Beiträge

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Read post 25-02-2009 21:17

Hallo an Alle, jetzt mal zu den Antworten.
Schön das noch so viele von Euch mal was basteln. Mein UKW- empfängerchen ist kein Pendelempfänger, sondern ein Differenzverstärker, der als Audion funktioniert. Jedes Transistoraudion kann bei genügend HF-Tauglichkeit des Transistors AM und FM demodulieren. Das Pendelaudion kann das auch völlig automatisch, wenn es gelingt den Arbeitspunkt für die Pendelschwingung richtig einzustellen. Mir ist das auch nicht immer gelungen, zum Beispiel als Fernsteuerempfänger, war alles von der Stabilität der Betriebsspannung abhängig. Deshalb ist ein einfaches Audion in Emitter oder Basis oder Kollektorbasis Schaltung eher in den Griff zu bekommen. Und zur Frage: geht das auch für Flugfunk, klar geht das, nur ist das ja noch einfacher, da wird meistens in AM gesendet. Das einzige Problem dort ist die geringere Sendeleistung, man muß schon eine UKW Außenantenne verwenden, da wäre eine Vorstufe sinnvoll.
Übrigens, viele behaupten, die Audioqualität wäre nicht sooo toll, da muß ich wiedersprechen. Das trifft nur zu, wenn man den Schwingkreis übersteuert, in den meisten Städten braucht man keine Antenne anzukoppeln, das Ohrhörerkabel an Masse reicht als Antenne. Na dann, bis zum DRM- Chip- Decoder fürn Euro

Basti

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Read post 08-04-2010 18:56

Hallo allesamt!

Ich habe mir nun endlich mal Zeit genommen, das "UKW Audion" aufzubauen. Leider tut sich nichts. Schaltungsfehler liegen offenbar nicht vor, der Aufbau ist auf Lochraster. Als Transistoren habe ich 2x BF450 und 1xBC548 benutzt. den 750k habe ich gegen 680k+68k getauscht. Ich gehe doch richtig in der Annahme, dass man das Audion zum Schwingen bringen sollte, dass man wenigstens einen fiesen Fieps-ton hören sollte??

EDIT: ich habs gefunden. Die Tonqualität dieses Audions ist wirklich erstaunlich. Jetzt noch eine Gegentaktendstufe, dann mach ich eine Platine dafür... (Layout stell ich dann bereit)

Beitrag editiert von Basti am 08-04-2010 23:03

elcomportal

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Read post 08-01-2012 11:58

Hmm,
der BC308 ist kein HF-Transistor, aber das Ding hat ft =200MHz.
Müsste das Audion nicht auch damit funktionieren? Macht's natürlich nicht. Aber was hat der BC308, das es mit dem nicht geht?
Mfg
Torsten

Medard Rieder

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Read post 08-01-2012 15:03

Hallo Torsten,

Der BF450 hat eine Grenzfrequenz von 350 MHz und ein HFE von 50. Es handelt sich hier um einen typischen alten HF-Verstärker Transsitor.

Der BC308 hat eine Grenzfrequenz von 150 MHz und ein HFE von 100-700, je nach Modell (A,B oder C). Er ist ein typischer alter Schalttransistor.

Wenn Du diesen Transistor nun in das Audion einsetzt, dann ist er völig falsch eingestellt, ich sage mal das er dauernd gesätitgt sprich durchgeschaltet ist. So wirst Du den Oszillator nicht zum Schwingen bringen.

Wenn Du keinen BF450 findest (z.B. in einem alten Radio im FM Tuner oder so), dann empfehle ich Dir den BF199. Den kriegst Du noch überall und er wird funktionieren (Grenzfrequenz 500 MHz, HFE 40).

Lieben Gruss
/medard

leo alves

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Read post 17-04-2012 20:06

Hallo
Ich kann reiten diese Schaltung
BC557 mit Kurzwelle?
SSB-Stationen zu hören?

Medard Rieder

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Read post 18-04-2012 10:11

Hello Leo,

no, you can probably NOT use the BC557 transistor, since it has a much higher HFE than the BF450. So you probably have to review the biasing in order to be sure that your BC557 is not switched on all the time.
An other concern of the BC557, and this is the more dangerous one, is that it only has an FT of 100 MHz. If you want to listen to SW (3.5 to 30 Mc), the transistor u use should provide an FT at least 10 times higher, lets say 300 Mc).

But you know, my word is: You never know before you do, so: Just do it. It's a small circuit and you can construct it manhatten style in less than one hour.

Regards
/medard

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