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Thema: LED-Fahrradlampe

Autor Beitrag

Patrick B.

1 Beitrag

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Read post 16-11-2011 22:43

Hallo zusammen!

Ich hab vor, die Fahrradlampe vom Elektor (100269) zu bauen. Aber die Platinen bekommt man nicht mehr, weder von Elektor noch eine Datei zum downloaden.
Kann mir da jemand weiterhelfen? Hat iwer Dateien rumliegen, damit ich Platinen fertigen lassen kann.

Gruß
Patrick

MichaelH

337 Beiträge

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Read post 17-11-2011 12:10

Aus welchem Heft stammt die denn, und um welche Dateien geht es denn genau?

thomas094

15 Beiträge

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Read post 17-11-2011 13:59

Hi! Du mußt Dich nur bei Elektor registrieren, dann kannst Du die Dateien auch herunterladen. Ich habe die Dateien auf Anhieb gefunden und kann sie auch herunterladen... (Ausgabe 486, Juni 2011) Gruß!

wkrug

340 Beiträge

Erfahrener Benutzer
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Read post 17-11-2011 16:23

Es handelt sich anscheinend um die LED Fahrradlampe aus dem Heft Juni 2011. An dem Projekt hätte ich auch Interesse.
Der Download den es für das Layout gibt ist leider im .pdf Format.
Da es sich um eine doppelseitige Platine handelt würde ich die Platinen auch lieber von einem Platinendienst anfertigen lassen.
Dazu braucht man aber üblicherweise die Quelldateien für das entsprechende Layout Programm.
Das konnte ich aber auch nach intensivem suchen nicht bei Elektor finden.
Fertige unbestückte Platinen werden beim Elektor Platinenservice auch nicht angeboten.

Eventuell hat sich ja schon jemand die Mühe gemacht und das Bord redesigned?!

wkrug

340 Beiträge

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Read post 21-11-2011 08:57

Ich hab mich mal etwas näher mit dem Projekt beschäftigt, dabei sind mir ein paar Dinge aufgefallen.

Seltsam ist schon mal, das es keine Stückliste, bzw. Bezugsquellen gibt.

1. Der ATTINY 44 hat keine Reset Beschaltung - Das kann, muß aber nicht funktionieren. Schaltet man den Reset Pin per Fuse ab, ist eine Programmierung über ISP nicht mehr möglich.

2. Die ISP Buchse entspricht keiner üblichen Bauweise. Zudem ist sie im Schaltplan mit X1 bezeichnet, im Layout aber mit X2 ?!

3. im Schaltplan sind für R10 5xWiderstände 1Ohm angegeben, im Layout aber nur 3 vorgesehen.

4. Ein paar Bauteile sind nur schwer beschaffbar: MBR530, SMB340, R1=0,04R. Ich denke eine SB550 eine MBRS340 und ein SMD2512 Widerstand sind da ein guter Ersatz und leichter zu kriegen.

5. Die verwendeten Transistoren können vernünftig nur per Reflow od. Infrarot verarbeitet werden ( Drain auf der Unterseite )- Die IRF8788 sollten da auch passen.

6. Die Stromabschaltung von IC U1 ist auf 5A eingestellt. Die Drossel L2 scheint mir aber etwas klein für so einen hohen Strom. Ein Typ PISR oder PISM wäre da sicher angebracht.

Alle Sonderbauteile ( IC's ) sind bei MOUSER beschaffbar - Ist ja schon mal gut zu wissen.

Alles in allem muss man das Bord wohl neu designen, da es ja anscheinend keine Bausätze gibt.

Beitrag editiert von wkrug am 21-11-2011 08:59

Woldig

168 Beiträge

Stammgast
Stammgast

Read post 21-11-2011 10:10

Guten Tag, Patrick,

- kenne beide Artikel nicht. Aber vielleicht hilft es Dir, in der englischen Ausgabe erscheint folgender Beitrag „LED Cycle Lamp, High-tech on the trail, Published in issue 420, December 2011“.

Gruß, woldig

Woldig

168 Beiträge

Stammgast
Stammgast

Read post 24-11-2011 13:52

Nachtrag

Ebenfalls im niederländischen Forum erschienen als „ LED-koplamp voor bikers“, September 2011.

Gruß, woldig

P.S.: Der Google Übersetzer kann ggf. hilfreich sein.

wkrug

340 Beiträge

Erfahrener Benutzer
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Read post 14-01-2012 19:54

Patrick und ich haben das Layout redesigned und bei einem Platinendienst angertigen lassen.

Die ersten beiden Prototypen sind aufgebaut und haben einige Kopfschmerzen bereitet.

Im Elektor Download haben wir leider nur die Quelldateien für den Controller gefunden. Zum Glück hab ich CodeVision AVR auf meinem Rechner installiert und konnte so relativ einfach das .hex File generieren.

Mit der im Schaltplan angegebenen Dimensionierung ist die Schaltung nicht gelaufen.

Die Drossel L1 hab ich durch parallelschalten von 2x 6,8µH auf 3,4µH verkleinert.
Das könnte an den IRF 8788 liegen, oder das wir eine andere Speicherdrosselbauform ( PISR ) verwendet haben.

Erst nach dieser Verringerung kam bei der LED Kette ( 3x3W LED ) genügend Strom an.
Vorher 200mA nun 650mA.

Der LED Strom ist abhängig von der Eingangsspannung, Was ja eigentlich nicht so sein sollte.

Wer kennt den MAX16834 und kann uns bei der Neuberechnung der anderen Beschaltung weiterhelfen?
Uns geht es hauptsächlich um eine bessere Stromnachregelung bei fallender Akkuspannung!

Ausserdem flackert die LED unregelmässig, gerade bei eingeschalteter Dimmung. Mögliche Ursache könnte das Labornetzteil sein, das wir zur Zeit noch verwenden ( Der Akku ist noch nicht eingetroffen ). Auf der Betriebsspannung sind aber, auch mit dem OSZI, keine Schwankungen vom Netzteil her erkennbar.

Mir scheint auch die Overvoltage Protection in der Originalschaltung ziemlich hoch eingestellt zu sein.
Es werden ja 4,7µF 25V Kondensatoren eingesetzt.
Wenn ich richtig gerechnet habe werden am Ausgang aber knapp 48V bei Leerlauf anliegen. Ausprobieren mag ich das jetzt nicht - Ich will die Kondensatoren nicht kaputt machen.
Ich denke ein 2,2kOhm Widerstand Anstatt des 1k für R9 sollte da Abhilfe schaffen.

Wenn jemand mal über die Änderungen drüberschauen könnte.
Wir wollen ja auch ein zuverlässiges Fahrradlicht haben

Thomas Scherer

833 Beiträge

Elektor-Experte
Elektor-Experte

Read post 14-01-2012 22:29

Hi wkrug,
die Sache mit der OVP hast Du korrekt geändert. Das ist ein echter Bug
Da die vier 3W-LEDs aber höchstens auf ca 15 V kommen, könnte man die Spannung auf 19V reduzieren, indem man R9 = 2k7 setzt.

Das mit der anderen Induktivität der Drossel wundert mich. Das sieht danach aus, als ob die PWM-Frequenz zu hoch wäre. Statt kleinerer Induktivität und höherer Frequenz (vermutlich höhere Verluste) könnte men die PWM-Frequenz reduzieren.

Statt Akku könnte man direkt an die Versorgungspins der Platine auch einen fetten Elko löten (>2000µ), damit das Netzteil entkoppelt wird. Zwischen 3V und 3,7V sollte dann der Strom nicht mehr als ca. 10% variieren.

Was mir noch ausgefallen ist, das wäre das fehlende Block-C parallel zu R10. Schau mal ins Datenblatt und experimentiere damit mal rum.

Das Flackern bei Dimmung macht eine unstabile Dimm-PWM des ATtiny verdächtig. Schließe das mal ein Oszi an und prüfe die Frequenz/Stabilität.

wkrug

340 Beiträge

Erfahrener Benutzer
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Read post 15-01-2012 09:38

Da die vier 3W-LEDs aber höchstens auf ca 15 V kommen, könnte man die Spannung auf 19V reduzieren, indem man R9 = 2k7 setzt.

Das werd ich dann mal machen. Ob's nun 2,7k oder 2,2k werden ist ziemlich egal, es wird ja keine Leistung umgesetzt.

Das mit der anderen Induktivität der Drossel wundert mich.

Wie gesagt ich hab hier andere Transistoren verwendet und zwar IRF 8788 anstatt der angegebenen FDS7066A. Wenn sich dabei die Rds On Widerstände auswirken wärs erklärbar.
Die Schaltfrequenz beträgt zur Zeit etwa 400kHz.
Wenn man die ändert fürchte ich das ein ganzer Rattenschwanz an anderen Bauteiländerungen dazukommt, da ja bei diesem IC fast alle Bauteilewerte von der Schaltfrequenz abhängig sind.

Statt Akku könnte man direkt an die Versorgungspins der Platine auch einen fetten Elko löten (>2000µ)

Hab ich bereits getan, anstatt des 2000µ hab ich nen 1000µF und nen 10µF Keramik Kondensator in die Versorgungsspannung geschaltet.

Das Flackern bei Dimmung macht eine unstabile Dimm-PWM des ATtiny verdächtig

Nö, die Dimm Impulse sind i.O.
Was mir auch noch aufgefallen ist - Die Unterspannungs Abschaltung funktioniert anscheinend nicht richtig. Aber da mach ich mich erstmal drüber her, wenn alles andere geht.

Vielen Dank Thomas für die Bestätigung meiner Überlegungen und die hilfreichen Tipps!!!

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