Hallo Eisbrecher,
erst einmal kannst du fast jede beliebige Fotodiode verwenden. Entscheidend ist wie schon erwähnt wurde, den Wellenlängenbereich wo diese Dioden ihre höchste Empfindlichkeit haben. Im sichtbaren Lichtbereich gibt es noch eine weitere Unterscheidung. Dort haben einige Typen ein spezielles Filter, welches die spektrale Empfindlichkeit eines menschliches Auge entspricht.
Dabei muß man die entspechende Datenblätter dieser Dioden studieren. Die meisten Bauteilelieferanten bieten sie als Info auf deren Internetseiten an.
Zur Schaltung:
Die Fotodioden werden in der Regel im Sperrbetrieb beschaltet. In Flußrichtung verhalten die Fotodioden fast wie ganz gewöhnliche Siliziumdioden.
Wenn auf die Fotodiode Licht einfällt dann erhöht sich der Sperrstrom. Das heißt wenn die Diode sperren soll dann fließt ein von der einfallende Lichtmenge abhängiger elektrischer Strom. Dieser Strom führt an den 1 MOhm Widerstand zu einen Spannungsabfall. Spannung am Widerstand = 1 MOhm x Sperrstrom.
Zum weiteren Schaltungsteil: wenn der 1MOhm Widerstand einen Spannungsabfall von 0,7V bildet, dann wird der Transistor leitend und die Leuchtdiode beginnt zu leuchten.
Für deine Meßzwecke reicht die Reihenschaltung Fotodiode und Widerstand. Parallel zum Widerstand wird ein hochohmiges Meßgerät (Voltmeter) angeschlossen.
Es funktioniert auch wenn anstelle den 1MOhm Widerstand das Meßgerät selber als Vorwiderstand zu schalten. Ein Amperemeter direkt in Reihe zur Diode zu schalten ist zu niederohmig (auch im Meßbereich Mikroampere).
Da muß zusätzlich noch ein hochohmiger Widerstand in Reihe geschaltet werden.
Hierbei sage ich mal probieren geht über studieren
Gruß Bernd