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2-tägiger Workshop
LabVIEW meets µC
Eine praktische Einführung in LabVIEW
Viele Entwickler und Anwender von Mikrocontroller-Systemen kennen das Problem: die kompakte Rechner-Einheit ist fertig und sie arbeitet genau so wie gewünscht – der Mikrocontroller erfasst Messwerte, berechnet Ausgangsgrößen, führt eine Steuerung und/oder eine Regelung durch und überträgt Daten.
Aber ein Punkt bleibt sehr oft ungelöst bzw. wird wenig zufrieden stellend realisiert: die ansprechende Visualisierung von wichtigen Daten.
Oder ganz allgemein: die Schaffung einer optisch gut gestalteten Benutzoberfläche auf der Messdaten graphisch dargestellt werden, über die interaktiv Benutzereingaben erfolgen können, auf der alle System- und Prozesskenndaten auf einen Blick übersichtlich abgebildet werden, ist und bleibt ein Problem.
Oft sind zwar PC oder Laptop mit ihren vollfarb/vollgraphischen Monitoren vorhanden und damit könnten alle nur denkbare Darstellungswünsche erfüllt werden, aber: wie programmiert man solch eine „optische Mensch/Maschine-Schnittstelle“ für den Rechner?
Mit den klassischen Programmiersprachen wie Visual Basic, C++, C# oder Java ist das sicherlich kein Problem, aber doch recht aufwendig und vor allen Dingen fehlt manchmal auch das notwendige Wissen, um solche Softwarepakete zu entwickeln.
An dieser Stelle ermöglicht nun das „Laboratory Virtual Instrument Engineering Workbench“ oder kurz das Programmpaket LabVIEW, hervorragend gestaltete Messgeräte- und Prozesssteueroberflächen in kürzester Zeit auf dem PC/Laptop zu entwerfen und zum Laufen zu bringen.
Die notwendigen Vorkenntnisse für den Einstieg in LabVIEW sind äußerst gering, die erreichbaren Ergebnisse dagegen äußerst sehenswert.
Das Zitat eines LabVIEW-Anwenders ist kennzeichnend dafür: „LabVIEW ist wie Lego“ und das ist wörtlich zu nehmen: aus einer Vielzahl von bereits fertig vorhanden Anzeige- und Bedienelementen schafft man sich seine gewünschte graphische Benutzeroberfläche (sein Frontpanel) und hunderte von fertigen Funktionen realisieren im Hintergrund, im so genannten Blockdiagramm, die eigentliche Intelligenz des Messgerätes bzw. der Prozessablaufsteuerung.
Verbunden werden alle die Funktionsblöcke ganz einfach durch „graphische Verbindungsdrähte“, über die eine Vielzahl von Informationen transportiert werden.
Der Workshop
In diesem Zwei-Tages-Workshop erhält der Neueinsteiger am ersten Tag anhand von einfachen, praxisnahen Beispielen eine erste Übersicht über die Grundlagen und über die Entwicklungskonzepte von LabVIEW.
Im Mittelpunkt des zweiten Tages steht dann die Realisierung einer ganz konkreten Anwendung mit LabVIEW: über die serielle Schnittstelle des Laptops werden Temperaturmessdaten empfangen, aufbereitet und als Zahlenwerte bzw. als graphisches Verlaufsdiagramm auf dem Bildschirm, natürlich in Farbe, dargestellt.
Als Datenquelle dient ein kleines Mikrocontroller-System, das die Temperaturmessdaten erfasst und über die serielle Schnittstelle an den Laptop sendet.
Da das hierbei zugrunde liegende Datenkommunikationsprotokoll offen gelegt wird, kann später in der Praxis als Datenerfassungssystem jedes beliebige Mikrocontroller-System (PIC-, AVR-, 8051er-, etc.-System) eingesetzt werden.
Selbstverständlich ist man dann auch nicht nur auf den Empfang und die Verarbeitung von Temperaturmesswerten eingeschränkt. Es lassen sich vielmehr fast alle Arten von Messgrößen und Steuerbefehlen beliebig seriell übertragen, auswerten und darstellen.
Weitere interessante Demonstrationen zu den Fähigkeiten von LabVIEW runden den Workshop ab.
Veranstaltungsort/-termin:
- München, 15.06. + 16.06.2012
Teilnehmergebühr (inkl. MwSt.): 849,00 Euro
Im Preis sind jeweils Mittagessen, Seminarunterlagen sowie Dokumentation und Aushändigung des Teilnahmezertifikats inbegriffen.
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