Für die momentane Übergangszeit, in der „richtige“ Solid-State-Drives noch recht teuer sind, bietet der taiwanesische Flash-Speicher-Spezialist Photofast mit dem SSD-Adapter CR-9000 eine interessante und vor allen Dingen hoch flexible Alternative. Dabei handelt es sich um Modul im klassischen 2,5“-Format, das neben dem Strom-Anschluss auch einen SATA-II-Anschluss bietet und so leicht gegen eine richtige Festplatte ausgetauscht werden kann. Das Entscheidende ist: Dieses Modul hat intern auf Vorder- und Rückseite je drei Steckplätze für SDHC-Flash-Karten.
Der Adapter kann also mit insgesamt 6 Speicherkarten bestückt werden, die dann als RAID-0-Verbund arbeiten. Mit steigender Kartenanzahl wird die Pseudo-SSD daher auch noch schneller und erreicht so auch die Datenübertragungsgeschwindigkeit aktueller SSDs. Diese Lösung ist natürlich immer noch teurer als konventionelle Festplatten, doch gleichzeitig preiswerter als „richtige“ SSDs und im Vergleich mit Letzteren auch flexibler.
Mit voller Bestückung lässt sich eine SSD mit 96 GB Speicherplatz zusammen stellen. Dabei gibt es im Moment 16 GB große SDHC-Karten schon ab 25 Euro, der Adapter selbst kommt auf etwa 100 Euro. Damit kostet ein fast 100 GB großes SSD im Selbstbau knapp über 250 Euro. Mit 32-GB-SDHC-Karten für aktuell je 100 Euro wären allerdings schon 700 Euro für eine 200-GB-SSD zu berappen. Zwei 100er SSDs - dann wiederum im RAID-0-Verbund - wären preiswerter und zudem noch schneller.