Wer beruflich Programme für Mikrocontroller entwickelt, nutzt fast immer die Hochsprache C. Denn dank der hardwarenahen aber dennoch komfortablen Programmierung lassen sich ein schneller und kompakter Code erzeugen und mächtige Funktionen realisieren. Dass sich C aber auch dazu eignet, erste Schritte in die Welt der Mikrocontroller zu unternehmen, beweist zum Beispiel der Elektor-Fernlehrgang Mikrocontroller. Anhand eines Boards, das auf einem 8051er-Controller basiert und durch Zusatzmodule erweiterbar ist, kann das Gelernte dabei gleich in der Praxis erprobt werden.
Sozusagen in einer kompakten Form kann man das bewährte System aus Theorie und praktischen Übungen nun auch als dreitägiges Elektor-Seminar buchen (25. bis 27. August 2010 in Seligenstadt bei Frankfurt am Main). Grundkenntnisse zum Aufbau einfacher Mikrocontroller sind dabei von Vorteil, aber nicht Bedingung.
Das aus dem Fernlehrgang bekannte Team Bernd vom Berg und Peter Groppe führt in Vorträgen in die Mikrocontroller-Hardware und die Struktur der Programmiersprache C ein. Den Löwenanteil nehmen aber die praktischen Übungen ein, welche die Teilnehmer mit dem 8051er-Mikrocontrollerboard durchführen. Auf dem Lehrplan stehen die Programmierung von digitalen Ein- und Ausgängen genauso wie der Betrieb von A/D- und D/A-Wandlern und der Einsatz eines LC-Displays. Die Teilnehmer lernen, wie man selbst geschriebene Funktionen, aber auch C-Bibliotheken Dritter einsetzt. Doch auch ganz praktische Dinge wie die Installation der Entwicklungs- und Testumgebung, die Nutzung eines Terminalprogramms oder die Einrichtung eines Hard- und Software-Arbeitsplatzes sind Inhalt des Seminars.
Mehr Infos zum Seminar:
www.elektor.de/c-prog